Die graphische Darstellung zeigt sowohl die Verhältnisse bei der Zeitenfolge, wie auch bei der indirekten Rede. Es kommt in beiden Fällen, zumindest in den romanischen Sprachen, darauf an, die Chronologie der Ereignisse richtig wiederzugeben. Die unten angeführten Graphiken illustrieren nun alle möglichen Fälle. Anschließend werden wir uns damit beschäftigen, wie die romanischen Sprachen sicher stellen, dass die Chronologie der Ereignisse richtig wiedergegeben wird.

Das Erklärungsmuster mag dem Leser nun langatmig vorkommen, wir hoffen aber, dass es ihm helfen wird zu verstehen, wie die romanischen Sprachen die Zeitenfolge umsetzen. Man muss das Schema nämlich nicht stur auswendig lernen, man kann es tatsächlich verstehen, was doch meistens gemütlicher ist.

Der Referenzpunkt ist unbekannt
Leitet kein Verb der mentalen Durchdringung wie denken, hoffen, fürchten, erwarten, etc. und kein Verb, das auf einen Berichterstatter verweist, wie sagen, behaupten, bestätigen etc. die Schilderung der Vorgänge ein, dann ist der Referenzpunkt unbekannt, bzw. es ist die Gegenwart des Berichtenden oder desjenigen, der die Handlung mental durchdringt. Das ist die absolut dominierende Kommunikationsform. Es ist allein der Berichterstatter, der die Vorgänge mental durchdringt und er berichtet nicht indirekt, sondern direkt. Es gelten allein die Regeln, die im Kapitel die Vergangenheitszeiten im Französischen beschrieben wurden.
1) Du rauchst so viele Zigaretten, dass du an Krebs erkranken wirst.

2) Du hast so viele Zigaretten geraucht, dass du an Krebs erkrankt bist.

3) Wenn du Zigaretten rauchen wirst, wirst du an Krebs erkranken.