Dies ist der Normalfall, auf den sich alle unsere Überlegungen, insbesondere im Kapitel die Vergangenheitszeiten im Französischen bezogen. Normalerweise ist der Referenzzeitpunkt, der Zeitpunkt, in dem etwas erzählt oder imaginiert wird, die Gegenwart. Die Gegenwart des Erzählers, desjenigen, der die Handlung mental durchdringt oder darüber berichtet, ist automatisch immer dann der Referenzeitpunkt, wenn gar kein Verb auf eine mentale Durchdringung bzw. auf einen Berichtenden hinweist, was ja der absolut typische Fall ist.

Ist kein Verb genannt, das auf einen Berichterstatter oder auf jemanden hinweist, der die Handlung mental durchdringt, ist der Referenzzeitpunkt die Gegenwart.
Er konnte machen was er wollte, niemand verbot es ihm.
Wir kauften uns ein Hemd, damit wir was anzuziehen hatten.
Ihr seid ja wirklich lustig, bei sengender Hitze legt ihr euch drei Stunden in die Sonne.

Das sind also die Welt, Wald und Wiesen Sätze, die 99 Prozent der Konversation ausmachen.

Ist ein Verb der mentalen Durchdringung oder ein Verb, das auf einen Berichterstatter hinweist, genannt, steht dieses aber in einer Gegenwartszeit, dann ändert sich nichts, weil die Zeitschiene unverrückt in der Gegenwart desjenigen verankert bleibt, der die Handlung mental durchdringt oder davon berichtet. Wir haben keinen Unterschied zu den Welt, Wald und Wiesen Sätzen. Es gelten ausschließlich die Regeln, die im Kapitel die Vergangenheitszeiten im Französischen genannt wurden. Um klar zu machen, was wir sagen wollen, arbeiten wir im folgenden Beispiel mit einer deutschen Hilfskonstruktion, die der französischen Konstruktion entspricht, aber grammatikalisch (im Deutschen !) falsch ist.