Die Regeln, wie quoi als Relativpronomen zu verwenden ist, sind in der oben stehenden Tabelle abgebildet (Situation e4).

Zusammenfassung
rien => Präposition + quoi
tout ce => ce + Präposition + quoi
la seule chose / quelque chose => Präposition + laquelle

Das Relativpronomen quoi wird verwendet, wenn ce, tout oder rien referenziert wird und davor eine Präposition steht. Also in der Situation e4). Im Deutschen wird man wohl die Parallel-Konstruktion Präposition + was um jeden Preis vermeiden, sie ist in der Regel stilistisch voll daneben.

Beispiele
Nichts von dem, was er erzählt hat, ist wahr.
Alles, auf was er gehofft hat, ist eingetreten.
=> Alles, was er sich erhoffte, ist eingetreten.
=> Alles, worauf er hoffte, ist eingetreten.
Das, mit was er gerechnet hat, ist tatsächlich eingetreten.
=> Das, was er erwartet hatte, ist dann auch tatsächlich eingetreten.
Er sagte nichts, mit was er sie hätte überzeugen können.
=> Er sagte nichts, womit er sie hätte überzeugen können.
=> Er sagte nichts, was sie hätte überzeugen können.

Im Deutschen wird man also in der Regel den Versuch unternehmen, den Satz so umzubauen, dass das Relativpronomen der Akkusativ des Relativsatzes ist, dann hat man die Konstruktion Präposition + was. Oder man wird versuchen, mit den Relativpronomen wovon, womit, worüber etc. zu arbeiten.

Im Französischen auf jeden Fall scheint die Konstruktion stilistisch völlig in Ordnung zu sein, denn sie findet sich auch bei Marcel Proust.

aus: Im Schatten junger Mädchenblüte von Marcel Proust
Odette représentait exactement tout ce avec quoi on venait de rompre et d'ailleurs immédiatement de renouer (car les hommes, ne changeant pas du jour au lendemain, cherchent dans un nouveau régime la continuation de l'ancien), mais en le cherchant sous une forme différente qui permît d'être dupe et de croire que ce n'était plus la société d'avant la crise. Odette stand für all das, mit dem man gebrochen hatte, nur um gleich darauf wieder daran anzuknüpfen (denn da die Menschen sich nicht von einem Tag auf den anderen ändern, suchen sie in den neuen Verhältnissen die Fortsetzung der alten), wenn auch auf eine andere Art, einer die es erlaubte, sich zu betrügen und die einen glauben ließ, dass es nicht mehr die gleichen Verhältnisse wie vor der Krise waren.
Ce sont des apparences qui disparaissent, rien sur quoi fonder une vie. Das sind Erscheinungen, die vorübergehen, nichts, worauf man sein Leben gründen könnte.
C' est la seule chose sans laquelle on ne peut pas vivre. Das ist die einzige Sache, ohne die man nicht leben kann. Das ist das Einzige, was für das Leben unverzichtbar ist.
Il n' a rien don il peut se plaindre. Er hat nichts, worüber er sich beklagen könnte.
andere Beispiele
Car ce message contredisait tout ce sur quoi il avait publiquement fondé sa renaissance politique. Denn diese Botschaft widersprach all dem, worauf er seine politische Wiederauferstehung gegründet hatte.