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| 3.1.1.3.1 De + le und de + la als Teilungsartikel |
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Schauen wir uns das nochmal anhand des ersten Satzes
genauer an.
Wie deutlich zu sehen, steht im Französischen
vor der Marmelade bzw. vor der Butter etwas, nämlich
de la, bzw. du.
Übersetzt man wörtlich, erhält man, de heißt von
heißt, so was.
Der Franzose sagt also "Ich
will von der Marmelade" und "Ich
will von der Butter", er verwendet also
einen Teilungsartikel, den das Deutsche nicht kennt.
Vereinfacht kann man sagen, dass der Teilungsartikel
immer dann steht, wenn Bezug genommen wird auf ein
Objekt, das nicht in einzelnen Stücken gedacht
werden kann (wie etwa Autos, Brezeln, Teller, Löffel)
sondern nur als Einheit
(Wasser, Kaffee, Mehl, Glück, Reichtum). Die
anderen romanischen Sprachen, außer dem Italienischen,
kennen auch keinen Teilungspartikel, aber wer will,
kann finden, dass das Französische hier korrekter
ist, denn man will von der Einheit Marmelade einen
Teil (Ich will von
der Marmelade,
also einen Teil davon). Anzumerken ist jetzt noch,
dass de + le zu du
zusammengezogen wird. Wir kennen solche Phänomene
auch aus dem Deutschen, zum Beispiel wird von
+ dem zu vom
zusammengezogen.
Wenn Sie das mit dem Teilungsartikel
völlig abwegig finden, so sollten Sie sich
vielleicht mal klarmachen, dass auch das Deutsche
einen Teilungsartikel kennt, aber nur, wenn das,
worauf Bezug genommen wird, näher bestimmt
ist.
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Der
Teilungsartikel im Deutschen |
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Geben
Sie mir bitte etwas
Mehl.
Geben Sie mir bitte etwas
von dem
Mehl, das
wir gestern gekauft haben. |
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Verrückt, oder? Denken Sie aber nicht weiter
darüber nach, manche Dinge sind schöner,
wenn man nicht darüber nachdenkt.
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